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Bericht zur Vorrunde der Deutschen Meisterschaften 2001

Das kann doch nicht sein. Das ist bestimmt ein Irrtum. So lauteten unsere ersten Worte, nachdem wir bei unserem letzten Qualifikationsturnier (18. März 2001) die Nachricht bekamen, dass wir am 1. April 2001, in Taufkirchen (bei München), bei der Vorausscheidung zur Deutschen Meisterschaft dabei sind.

Schon ging die Hektik los. Oje, dass sind nur noch zwei Wochen, wie sollen wir das schaffen? Unsere größte Befürchtung: wie kommen wir da hin und wo schlafen wir? So kurzfristig ist da bestimmt schon alles besetzt.

Aber, wir hatten Glück und sind noch in einer Jugendherberge untergekommen, die nur 20 Minuten von unserem Zielort Taufkirchen entfernt lag. Auch das Problem des dorthin Kommens hatte sich relativ schnell gelöst. Eine Tänzerin konnte sich einen Van aus der Familie leihen und ein weiteres Mitglied des Vereins stellte uns einen Kleinbus (gegen eine geringe Pauschale) zur Verfügung.

So konnte es dann am 31. März 2001 um 11:00 Uhr losgehen. Das Wetter spielte gut mit, leider nicht der restliche Verkehr. Nach nur 60 km standen wir schon das erste Mal im Stau. Eine Baustelle war uns im Weg. Nach kurzem beratschlagen, entschieden wir uns für die Umgehungsstraße, und die Fahrt in Richtung München konnte weitergehen. Kurz nach unserer ersten Rast, schon wieder ein Stau. Jetzt wurde es langsam eng, wir mussten schließlich unseren Zeitplan einhalten und bis um 17:00 Uhr in der Jugendherberge ankommen. Da wartete das Abendessen auf uns. Der Stau löste sich jedoch nach kurzer Zeit wieder auf und es konnte weitergehen. Unseren zweiten Stopp hielten wir etwas kürzer, um die verlorene Zeit wieder ein bisschen rauszuholen. So ca. 80 km vor unserem Zielort mussten wir tanken, ein Blick auf die Uhr und schon wurden wir nervös. Es war schon 10 Minuten vor 17:00 Uhr. Wir sahen unser Abendessen schwinden, wo wir doch einen solchen Hunger hatten. Ein kurzer Anruf in der Jugendherberge und schon war die Welt wieder in Ordnung. Wir konnten uns noch Zeit lassen, dass Essen wird aufgehoben. Gott sei Dank. Wir schafften es, ohne uns zu Verfahren, um 18:00 Uhr in der Jugendherberge anzukommen. Also, alles aus den Autos, schnell die Taschen auf die Zimmer und zum Essen gerannt. Besonders der Nachtisch, Ananas, hatte es uns angetan. Nachdem die Betten bezogen waren, haben wir uns alle im Burgstüberl zusammengesetzt. Dort wurde erst mal der Tanz durchgegangen für den nächsten Tag, damit auch nichts schief geht. Unsere Gardebetreuer hatten noch zwei große Überraschungen für uns parat: der Verein übernimmt die Übernachtungskosten und jeder von uns hat noch ein Maskottchen geschenkt bekommen. Somit konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Wir ließen Tag mit zwei runden Tabou (ein Spiel) ausklingen und gingen recht früh zu Bett. Schließlich mussten wir am nächsten Tag früh aufstehen und fit sein.

Um 5:30 Uhr ging es los: anziehen, Taschen packen, Haare machen, Wimpern aufkleben und schminken. Gegen 7:00 Uhr mussten wir beim Frühstück sitzen und unsere Lunchpakete packen. Um 7:30 Uhr sollte es in Richtung Taufkirchen losgehen, da wir um 8:00 Uhr dort sein mussten. Dann die Hiobsbotschaft: die Zimmer müssen verlassen werden, d.h. Betten abziehen und Taschen raus räumen. Das Problem: wir hatten noch nichts gepackt und Zeit hatten wir auch nicht mehr. Wie sollen wir sonst um 8:00 in Taufkirchen sein?

Zum Glück hatten wir ja unseren Fanclub und unsere Betreuer dabei. Unser "Fahrer" (auch unser Webmaster) hat uns dann, mit einer Betreuerin, nach Taufkirchen gefahren, während die restlichen Betreuer die Abrechnung mit der Jugendherberge gemacht, die Betten abgezogen und die Taschen gepackt haben, in der Hoffnung, die Eröffnungsfeier nicht zu verpassen.

Auch der Weg nach Taufkirchen war nicht einfach, nach mehrmaligem Verfahren haben wir es dennoch geschafft, pünktlich um 8:00 Uhr in der Halle anzukommen. Den "Fahrer" unseres Busses haben wir dann zur Jugendherberge zurückgeschickt, um die restlichen Betreuer, Fans und natürlich auch unser Gepäck abzuholen. Wir haben uns in der Zwischenzeit fertig gemacht, da um 8:30 Uhr die Eröffnungsfeier losgehen sollte, welche sich aber dann bis um 9:15 Uhr verschoben hatte, da einige Gruppen noch nicht angereist waren. Die Betreuer und Fans haben es geschafft pünktlich um 9:00 Uhr in der Halle anzukommen und haben somit die Eröffnungsfeier doch noch mitbekommen.

Kurz nach der Eröffnung war dann die Auslosung und schnell war klar, wir haben die Startnummer 3.

Nachdem wir den Tanz gut hinter uns gebracht haben, mussten wir noch warten, bis die anderen Gruppen ihre Tänze hingelegt haben. Dann sind endlich die Wertungsrichter auf die Bühne und die Platzvergabe konnte losgehen. Für uns ein riesen Erfolg, wir haben Platz 5 von 7 erreicht.

Leider folgte darauf eine Hiobsbotschaft: obwohl wir nicht auf dem "Treppchen" gelandet sind, somit auch nicht bei der Deutschen Meisterschaft dabei sind, mussten wir trotzdem bis zur Siegerehrung um 16:00 Uhr dort bleiben.

Also haben wir uns so gut es ging den Tag vertrieben. Zuerst wurde sich auf dem Parkplatz (die Kabine wurde durch eine andere Gruppe belegt) umgezogen und abgeschminkt. Danach ging es ab nach München, auf der Suche nach einem Mc Donalds. Nach ca. ½ Stunden wurden für fündig und haben es uns erst mal schmecken lassen, mit ein wenig Angst im Bauch den Rückweg nicht mehr zu finden. Doch das war kein Problem. Um 13:30 Uhr sind wir wieder in Taufkirchen angekommen und haben uns dort noch etwas die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Gegen 16:00 Uhr ging dann endlich die Siegehrung los und wir konnten eine Medaille und eine Rose für die Trainerin in Empfang nehmen. Den Rückweg nach Hause durften wir dann um 17:00 Uhr antreten und schon nach 20 km standen wir im ersten Stau. Der nächste wurde uns hier schon angekündigt, den wir jedoch umfahren konnten. Mit zwei Stopps und 2 Staus kamen wir alle erschöpft um 22:00 Uhr wieder in Sindlingen an. Damit ist ein sehr schönes, aber auch anstrengendes Wochenende für uns Firestars und unsere Begleiter zu Ende gegangen.

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